Bahnhof Adieu
von Denise Bonal

Theater Virulent, Ars Electronica Center Linz: Premiere am 26. April 2007

Anhand von alltäglichen, teilweise einmaligen, bildhaften Ausschnitten verschiedenster Situationen, die unterschiedlichen Personen am Schauplatz Bahnhof passieren, werden Zwischenstationen des Lebens beschrieben. Situationen des Wartens, der Einsamkeit, der Träume, die Wendepunkte im Leben des Einzelnen bedeuten. Aussteigertypen, Ausreißer, Putzfrauen, Arbeitslose, Reisende begegnen sich am alltags-untypischen Ort Bahnhof. Nirgendwo kann man die Schnelllebigkeit unseres Zeitgeistes so gut erkennen wie am Bahnhof. Das Hasten, sich beeilen, die Geschwindigkeit der Bewegung von uns Menschen, um etwas zu erreichen. Ich habe mir die Frage gestellt welche Wirkung die Schnelllebigkeit einer ganzen Gesellschaft auf das Individuum hat und habe die These aufgestellt, die zur Prämisse meiner Inszenierung wurde, dass es um die schmerzhafte Vergänglichkeit von Zwischenstationen unseres Lebens geht und diese zur „Schein – Intimität“ zwischen Menschen im Alltag und unumgänglicher Isolation des Individuums führt.

 

Regie: Anna Katharina Winkler

Ausstattung: Isabella Reder

Musikalische Einrichtung: Martin Seimen

Mit: Lisa Fuchs, Lisa Felkel, Christoph Schmatz Mit freundlicher Unterstützung von Chris Lohner

 


 

 


 

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