Startguthaben - Das richtige Leben im dritten A

 

Eine Produktion der GARAGE X in Koproduktion mit dem Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien

Premiere: 25.04.2012, Garage X


Die AutorInnen kommen aus der Lehrveranstaltung von Robert Woelfl für szenisches Schreiben.

Rankings sind zum Abbild der spätkapitalistischen Welt geworden: Von hedonistischer „Lebensqualität“ über „wettbewerbsfähige“ Bildung bis zur „alternativlosen“ Zerstörung der Umwelt teilen uns die Statistiken mit, wie Welt und Gesellschaft von der unendlichen Weisheit der gottgleichen unsichtbaren Hand gesteuert werden. Ihren Höhepunkt findet die gegenwärtige Diktatur der Tabellen im Urteil internationaler Rating-Agenturen, die ganzen Gesellschaften in der Manier antiker Herrscher ihr Schicksal zuweisen. Dabei entscheidet sich nicht nur das Schicksal von Millionen zwischen „Triple A“ und „Minus D“, auch der Einzelne gerät in den Sog angeblich objektiver Kennziffern. Wir wollen untersuchen, wie die diktatorische Macht der Märkte den Einzelnen beherrscht. Wie kann sich der Einzelne im allgegenwärtigen Wettbewerb noch behaupten? Wie gestalten sich menschliche Beziehungen in einer Gesellschaft des freien Marktes? Entscheidet unser Kredit-Score in Zukunft auch über unsere Liebesbeziehungen? Und welche Strategien des Widerstands lassen sich verfolgen? Von der Befragung gegenwärtiger Protestbewegungen („Occupy“) bis zu radikaler Affirmation („Karriere“, „Rendite“) sind alle Antworten willkommen.

 

MAN MUSS SICH EIN GERÜST SO VORSTELLEN von Elisabeth Mundt

Inszenierung: Anna Katharina Winkler

Musik: Jonas Martin Schmid

Mit: Christina Scherrer, Johannes Schüchner

 

SCHWITZEN von Rosie Pilz

Inszenierung: Susanne Egger

Mit: Bernhard Dechant, Mirko Roggenbock, Patrick Seletzky

 

JOLT von Jakob Kraner

Inszenierung: Hannan Ishay

Mit: Marion Reiser, Martin Schwanda, Stefanie Sourial

 

Bühne: Daniel Sommergruber

Kostüm: Anna Granat

Dramaturgie: Hannah Lioba Egenolf

 


 

 


 

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